Ewiger Kalender - Homepage Uhr

Herzlich willkommen  

 

Aufgrund der vielen Zuschriften habe ich mich - entgegen einer früheren Entscheidung - entschlossen, nach einigen Jahren nun doch wieder eine private Homepage ins Netz zu stellen, da ich, obwohl ich Informatikkaufmann bin, der gesamten Social Media Scene sehr skeptisch (um nicht zu sagen feindlich) gegenüber stehe.

 

 

Es ist der helle Wahnsinn, was "man" (man könnte auch "Facebook"© oder "Google"© sagen) im Jahr 2016, also 32 Jahre nach dem Erscheinen von George Orwell's Zukunftsroman "1984", schon alles über uns weiß. Gäbe es keine Kriminalität, wäre dies wohl ein Segen für die Menschheit, aber überall, wo es um Geld geht, tummeln sich leider auch Kriminelle - im Kleinen wie im Großen.

 

 

Als CDU, CSU, SPD und Grüne am 16.06.1994 im Deutschen Bundestag beschlossen haben, die LKW-Maut auf Autobahnen einzuführen, ging es offiziell darum, den Wettbewerbsvorteil ausländischer Spediteure wett zu machen und auch von nicht-deutschen Schwerlasttransportern einen angemessenen Beitrag zu verlangen, da diese unsere Straßen ebenso zerstören wie deutsche LKWs. 

Ich habe aber damals schon bezweifelt, dass dies der Hauptgrund war und behaupte nach wie vor, dass es primär darum ging, eine Infrastruktur vorzubereiten, die es technisch ermöglicht (später) jederzeit feststellen zu können, wer wann welche Strecke gefahren ist - und das eher nicht bei den Brummis, sondern vor allem bei PKWs.    

Sofern es um Terrorismus-Bekämpfung geht, kann und muss man dieses besondere Interesse der Sicherheitsorgane unseres Staates ja wohl akzeptieren und begrüßen. Aber was geht es den Staat an, wenn Frau Müller sich mit Herrn Maier in München trifft, um dort Erinnerungen an ihre erste Liebesbeziehung auszutauschen? Dennoch weiß er es, wenn "er" will; weil Frau Müller auf einem kameraüberwachten Park+Ride-Parkplatz geparkt hat und in den ferrariroten 911er von Herrn Maier eingestiegen ist, obwohl sie sich bei ihrem Arbeitgeber mit einer Magenverstimmung krank gemeldet hat.

Wir hinterlassen einfach überall Spuren: 

  • - im Supermarkt, wo wir bereitwillig wegen ein paar Cent unsere Payback-Karte vorzeigen 

      und einscannen lassen und/oder mit Scheckkarte bezahlen 

  • - beim Arzt, wo wir unser Krankenversicherungskarte 1 x im Quartal vorzeigen müssen

  • - in der Apotheke, wo wir unsere Kundenkarte vorzeigen, weil's so schön praktisch ist, wenn die 

      Zuzahlungsbeträge auf Knopfdruck zur Abrechnung mit der Krankenkasse zur Verfügung stehen 

  • - im Internet, wo wir unsere Bankverbindung eintragen und dem Einzug des Betrages zustimmen 

  • - im Internet, wo wir permanent gezwungen werden, den jeweiligen AGBs zuzustimmen, weil wir uns 

      sonst weder anmelden noch etwas kaufen oder buchen können (Ticket, Reise, Abo, Amazon©, eBay© etc.) 

Diese 5 stellvertretenden Beispiele sollen genügen, es gibt aber noch eine ganze Reihe weiterer Gelegenheiten, wo wir recht leichtfertig mit unseren Daten umgehen. Wozu braucht Facebook© unseren Geburtstag, Geburtsort, unsere Hobbies etc? Wozu muss Facebook© wissen, wen ich kenne und wen davon ich besonders mag, ob und mit wem ich liiert oder verheiratet bin und wann der Partner geboren ist? Auch wenn ich es bewußt vermeide, Derartiges von mir preis zu geben; wer es rauskriegen will, wird keine allzu großen Probleme haben, wenn er sich geschickt verhält, über meine zahlreichen Kontakte hier die eine, da die andere Frage beantwortet zu bekommen und schon ist das Puzzle vollständig. 

Nun sollen auch Datenbrillen kommen: man schaut jemanden an, die Gesichtserkennung startet, und liefert nach einigen Sekunden die gewünschte Info; hier ein - zugegeben noch etwas übertriebenes Beispiel:

Die attraktive blonde Dame mit den langen Beinen ist doch schon erstaunliche 37 Jahre alt und hat nicht nur einen erwachsenen Sohn (also war sie offenbar schon recht früh sexuell aktiv), sondern ist vor 3 Jahren noch einmal Mutter eines geistig behinderten Mädchens namens Celine (kein Foto) geworden. 

Der Vater von Celine ist ein alkoholkranker Rockmusiker (man sieht ein Live-Foto der Band mit dem Bassisten David), der an seiner Tochter überhaupt kein Interesse zeigt und von dem auch finanziell gar nichts zu erwarten ist. Veronika Müller (man sieht ein relativ aktuelles Passfoto) ist daher gezwungen, Geld zu verdienen und sie arbeitet in einer kleinen Baufirma (man sieht ein Luftfoto des Anwesens) als Sekretärin, so dass Celine tagsüber liebevoll von Frau Müllers 58jährigen Mutter, der aus Tchechien stammenden Apolena Matej (man sieht ein Foto) betreut wird. 

Die Oma wohnt nur ca. 300m weiter in einem 15-Familienhaus (man sieht ein Foto des Haus), das der Unternehmer Friedrich Mühlberger vor 14 Jahren bei einer Zwangsversteigerung für äußerst günstige 758.000 Euro (man sieht einen gescannten Zeitungsausschnitt) erstanden hat. Das Haus sollte vor zwei Jahren modernisiert und zu Eigentumswohnungen umgewandelt werden, aber die deutlich jüngere Ehefrau des Unternehmers war überraschend an Magenkrebs erkrankt, und Herr Mühlberger hatte alles andere im Kopf als die Renovierung des Mietshauses. Die Chemotherapie hat leider nichts geholfen; Andrea Mühlberger-Zabel ist mittlerweile im Alter von nur 28 Jahren verstorben (man sieht die Todesanzeige). 

Herr Mühlberger ist mittlerweile mit seiner spanischen Haushälterin Maria da Silva (man sieht ein älteres Foto von Maria im Badeanzug) liiert, die ihn schon viele Jahre verehrt. Herrn Mühlbergers Schwester Karin und deren Ehegatte Heinz (man sieht ein Familien-Foto mit insgesamt 5 Personen) sind entsetzt, dass der Unternehmer sich wieder so schnell gebunden hat, und unterstellen, es habe bei der Sachlage doch wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich auch schon vorher ein Verhältnis zwischen beiden gegeben. 

Ich bekomme einen Anruf von Werner, mit dem ich mich mittwochs immer zum Tischtennisspielen treffe. Schade, es hätte mich durchaus noch interessiert, wie die Geschichte weitergeht ...

 

 

 


Haben Sie Schuhkartons voller Fotos?

Wenn sie von früher alte und uralte Fotografien haben, von denen keine Negative mehr existieren, so kann man diese digitalisieren; dann können Sie mit diesen Daten bei einem günstigen Online-Bilderdienst - oder natürlich auch bei Ihrem Lieblings-Fotografen um die Ecke - Bilder in Ihrer Wunschgröße (je nach Qualiltät und Größe des Ausgangsfotos) nachmachen lassen oder auch Fotobücher in Auftrag geben.

Ein individuelles Fotobuch mit selbst geschossenen Fotos ist ein immer gern gesehenes Geschenk. Aber auch eine Sammlung von Personenfotos, die der Beschenkte kennt, bzw. mit dem der Beschenkte in Verbindung steht, kommt gut an. Nicht zuletzt dürfen es natürlich auch Fotos sein, die den Beschenkten selbst als Baby, Kleinkind oder Jugendlichen zeigen.

Viel Freude machen auch individuelle Foto-Shows, die Sie sowohl an Ihrem PC als auch (z.B. über einen USB-Stick) auf dem Fernseher genießen können. Selbstverständlich können die Foto-Shows auch mit Ihren Wunsch-Melodien unterlegt werden. Das ist rechtlich völlig unproblematisch, sofern Sie einen analogen Tonträger (z.B. Schallplatte, MC oder CD) davon besitzen und die Foto-Show nicht öffentlich (dazu zählt nicht "die kleine private Runde") aufgeführt wird. 

Auch viele kleine Minifotos und Bilderschnipsel, die schon viele dunkle Jahre unbeachtet in alten Schuhschachteln gelegen haben und  an denen der Zahn der Zeit bereits sehr erfolgreich genagt hat, lassen sich so "für alle Zeiten" für Sie und Ihre Nachkommen retten. Sprechen Sie mich ruhig an; ich bin Ihnen hierbei mit professionellem Knowhow sowie bei der Ausführung für ein kleines Taschengeld sehr gerne behilflich.